5 Argumente gegen die Olympiabewerbung von Kiel — #nolympia #nolympiakiel #kielfuerolympia

Wir fassen hier unsere wichtigsten Argumente gegen die Bewerbung Kiel für die Durchführung der Olympischen Segelwettbewerbe 2024 zusammen:

  1. Flüchtlingskrise bewältigen!  Das sollte derzeit die Priorität Nummer 1 sein. Weder Geld noch Ressourcen für zukünftige Wettbewerbe sollten hierfür vorgezogen werden!
  2. Keine Nachhaltigkeit! Der Hamburger Zukunftsrat sprach sich Ende Oktober gegen die Bewerbung aus, weil er die Nachhaltigkeit nicht gewährleistet sieht. Das meiste gilt so auch für Kiel. Nachhaltigkeit sieht anders aus! Das aktuelle Konzept erwähnt nicht einmal eine Stadtbahn. Es soll zwar nachgebessert werden, aber es ist nicht Teil des Konzeptes über das wir abstimmen sollen.
  3. Zu hohe Kosten! Zum einen steht nicht fest, mit wie viel Euro sich der Bund beteiligt. Das bedeutet, dass laut Vertrag Stadt und Land das Restrisiko tragen müssen. Also einen Blankoscheck! Aber auch ohne Kostensteigerung sind Gesamtkosten von 147 Mio und Kosten für Kiel von rd. 41 Mio Euro beim heutigen Planungsstand zu viel.
  4. Langfristige Planung! Der Förderahmenplan wurde jahrelang unter Bürgerbeteiligung diskutiert. Nun sollen viele Eingaben einfach verworfen werfen für die Olympischen Spiele. Bürger*innen ernst nehmen, sieht anders aus!
  5. Keine Einschränkung der Demokratie! Unmittelbar vor, während und nach der Olympischen Spiele darf in den Städten laut Host-City-Vertrag keine Veranstaltung durchgeführt werden. die „in der Gastgeberstadt selbst, in ihrer Nachbarschaft oder in Städten, die andere Wettkampfstätten beherbergen oder in deren Nachbarschaft ohne die vorherige schriftliche Zustimmung des IOC keine öffentliche oder private Großveranstaltung, Konferenz oder andere Versammlung stattfinden wird, die Auswirkungen auf die erfolgreiche Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung der Spiele oder deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und Medienpräsenz haben könnte“ – Das sind Regeln für eine Diktatur aber nicht für eine Demokratie!

Man kann noch sehr viel mehr Argumente gegen diese Spiele finden (z.B. auf www.nolympia.de). Es geht nicht gegen die einzelnen Sportarten oder Sport im Allgemeinen. Es geht konkret um die Olympischen Spiele in der heutigen Form und in Kiel. Als Einwohner*innen haben alle ab dem 16. Lebensjahr die Chance ihre Meinung zu äußern und damit diese Belastung für die Stadt abzuwenden und dafür zu sorgen, dass das Geld an besseren Orten zum Einsatz kommt!

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