Nach Boston auch Toronto ausgestiegen. Ein Kommentar #nolympia #nolympiakiel #feuerundflamme

Fälschlicher weise als gute Nachricht interpretiert die SHZ die Nachricht aus Toronto ( Kanada), dass man sich nicht für Olympia bewerben wolle.In Toronto war es die Wirtschaft, die zu kühl blieb um Feuer und Flamme für die Spiele zu werden (s.a. Artikel im Toronto Star).

Alleine die Bewerbung hätte Toronto 40 Mio. € gekostet. In den Kommentaren vom Toronto Star freuen sich Leser, dass das Papier nun wieder zu einer normalen Tageszeitung werde, anstatt zu einer Art Cheerleader für Olympia. Auch in anderen Städten wie in Kiel oder Hamburg mutierten Blätter zu Propagandamaschinen für das IOC und die Bewerbung.

Bereits von einigen Monaten machte Boston den Rückzieher und muss nun mit den Schulden der Bewerbung leben.

Statt das Ausscheiden großer Bewerber als tolle Chance zu sehen, sollte irgend wann ein mal der Groschen fallen, dass manch anderer Städte die Bewerbung eben am Ende doch kritischer sehen und nicht auf einem noch größeren Schuldenberg sitzen bleiben. Bisher verhalten sich Hamburg und Kiel eher so, als wenn Schulden natürlich allen Städten der Welt passieren könnten, ihnen aber als einzigen natürlich niemals. Das Ausmaß des Realitätsverlustes ist nahezu unfassbar.

Unterdessen hat „Katzheide: JA!“ ein wichtiges erstes Zeichen gesetzt, nach dem bereits ungefähr zehntausend Unterschriften für die Durchführung eines Bürgerentscheides gesammelt wurden. Auch an dieser Stelle eine Gratulation von uns!

Es zeigt, dass in Kiel durchaus ein kritischer Geist vorhanden ist. Den wollen wir auch gerne als Rückenwind für eine möglichst hohe Ablehnung der Olympiade in Kiel nutzen. Auch wenn wir bisher nur eine (im Vergleich zu Hamburg) kleine Bewegung sind. In Kiel ist sowohl die Begeisterung als auch die Widerstand im Verhältnis geringer. Entschieden wird dann an der Wahlurne.

Noch immer liegen keinerlei Zahlen vor. Damit ist nur wenige Wochen vor der Entscheidung auch keine kritische Prüfung von Zahlen möglich. Das ist vermutlich Strategie, um die Gegner der Geldverschwendung abzuhängen. Transparenz sieht anders aus!

Demnächst werden wir einen Aufkleber produzieren und mehr inhaltlich in die Debatte einsteigen. Die Stadt Kiel wirkt auf Facebook bisher überhaupt nicht dialogfähig. Keine Frage von uns wurde bisher beantwortet. Entweder hat man keine Antworten, oder man hat den Kampf bereits aufgegeben. Nur verwunderlich wieviel Geld trotz allem in die Werbung gesteckt wird. Man hat den Eindruck: Überall wo zwei Personen zusammenstehen, wird ein Zelt aufgebaut und Propaganda abgelassen.

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Ein Gedanke zu „Nach Boston auch Toronto ausgestiegen. Ein Kommentar #nolympia #nolympiakiel #feuerundflamme

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